Schreiben wollte ich diese Info wirklich schon gestern, aber aufgrund eines "Auswärtstermins" und eines leeren Akkus war ich nicht rechtzeitig daheim. Hier also nachgeliefert das, was ich gestern auf der Biofach gelernt habe:
Die Molkerei "Berchtesgadener Land" zahlt seinen Milchbauern für den Liter Milch 40Ct, für Bioqualität 48Ct und für Demeterqualität 49,1Ct. Das sind wohl deutschlandweit die höchsten Beträge, die für den Liter Milch bezahlt werden.
Finde ich gut! V.a. da BGL ja auch ansonsten sehr nachhaltig wirtschaftet.
Sonntag, 15. Februar 2015
Freitag, 13. Februar 2015
Tag 33: überdehnt!
Heute habe ich mich mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom beschäftigt: eine angeborene Störung im Aufbau des Bindegewebes. Sie äusserst sich hauptsächlich durch eine krasse Überdehnbarkeit der Haut und von Gelenken. Da das Bindegewebe so gut wie überall vorkommt, sind davon natürlich auch Sehnen, Muskeln, Gefäße usw. betroffen. Mit einem Auftreten von ca. 1:50000 gilt diese Krankheit als "selten"; der Gendefekt, der sich auf das Collagen auswirkt, ist z.T. dominant vererbbar, d.h. wenn ein Elternteil EDS hat, ist es das Kind zu 50% auch.
Heilbar ist die Krankheit nicht, die Betroffenen leiden unter Schmerzen, Gelenkinstabiltität sowie Wirbelsäulendeformation. Einiges davon kann durch Medikamente verbessert werden, anderes durch Bandagen... und es gibt auch mildere Formen der Krankheiten, bei denen die erwähnten Probleme deutlich geringer ausgeprägt sind.
Hier noch zwei Bilder aus dem Internet zur Verdeutlichung:
Heilbar ist die Krankheit nicht, die Betroffenen leiden unter Schmerzen, Gelenkinstabiltität sowie Wirbelsäulendeformation. Einiges davon kann durch Medikamente verbessert werden, anderes durch Bandagen... und es gibt auch mildere Formen der Krankheiten, bei denen die erwähnten Probleme deutlich geringer ausgeprägt sind.
Hier noch zwei Bilder aus dem Internet zur Verdeutlichung:
Donnerstag, 12. Februar 2015
Tag 32: Bahnbrechende Erfindung....
... heute mal aufgrund der Tatsache, daß ich nach über 16 Stunden Arbeit etwas müde bin, nur ein ganz kurzer Beitrag, den ich aber dennoch heute interessant fand:
Am 12. Februar 1884 (also vor genau 131 Jahren) wird der Füllfederhalter (wie er dem Aufbau nach bis heute bekannt ist) in den Vereinigten Staaten patentiert. Erfinder (und Patenteinhaber) ist Lewis Edson Waterman. Füllfederhalter gab es schon etliche Jahre zuvor, 1636 wurde ein Gerät mit drei ineinander geschobenen Gänsekeilen von Daniel Schwenter entworfen. Diese war der erste Schritt, aber als Schreibgerät noch lange nicht massentauglich. Erfolgreich war die Erfindung erst, als das Schreibgerät nach zahlreichen Weiterentwicklungen mit einer Goldfeder und dem dazugehörigen Hartgummi versehen wurde, ebenso wie mit der Tatsache, daß die Tinte gleichmäßig floß.
Die Kombination aller drei Eigenschaften war erst möglich, als Waterman den sogenannten Tintenleiter erfand, der v.a. für den gleichmäßigen Fluß der Tinte verantwortlich war. Mit der Anmeldung des Patentes begann der Siegeszug des Füllfederhalters und hat ihn bis heute zu einem wesentlichen Schreibinstrument gemacht.
Am 12. Februar 1884 (also vor genau 131 Jahren) wird der Füllfederhalter (wie er dem Aufbau nach bis heute bekannt ist) in den Vereinigten Staaten patentiert. Erfinder (und Patenteinhaber) ist Lewis Edson Waterman. Füllfederhalter gab es schon etliche Jahre zuvor, 1636 wurde ein Gerät mit drei ineinander geschobenen Gänsekeilen von Daniel Schwenter entworfen. Diese war der erste Schritt, aber als Schreibgerät noch lange nicht massentauglich. Erfolgreich war die Erfindung erst, als das Schreibgerät nach zahlreichen Weiterentwicklungen mit einer Goldfeder und dem dazugehörigen Hartgummi versehen wurde, ebenso wie mit der Tatsache, daß die Tinte gleichmäßig floß.
Die Kombination aller drei Eigenschaften war erst möglich, als Waterman den sogenannten Tintenleiter erfand, der v.a. für den gleichmäßigen Fluß der Tinte verantwortlich war. Mit der Anmeldung des Patentes begann der Siegeszug des Füllfederhalters und hat ihn bis heute zu einem wesentlichen Schreibinstrument gemacht.
Mittwoch, 11. Februar 2015
Tag 31: Fliegender Fisch
Heute habe ich in der Arbeit einen Fisch gesehen, der mir bis dato nur dem Namen nach bekannt war: der Adlerfisch. Da ich über diesen außer eben dem Namen so rein gar nichts wusste, habe ich mich erstmal schlau gemacht: der Adlerfisch ist ein Raubfisch, der vor allem im Ostatlantik vorkommt. Dort ernährt er sich von Garnelen und kleinen Fischen, kann bis zu 2 Meter groß werden und bewegt sich recht viel: so ist er auch schon in der Nordsee, im Mittelmeer oder im Roten Meer gefangen worden.
Ein interessanter Fakt ist, daß Adlerfische sich mit ihren Artgenossen unterhalten können: sie haben recht starke Muskeln, mit denen sie ihre Schwimmblase zum Schwingen bringen können und dadurch knurrende, krächzende Geräusche erzeugen, die wiederum von ihren Artgenossen über Otholiten in deren Gleichgewichtssinn wahrgenommen werden. Auch das menschliche Ohr kann diese Geräusche hören.
Inzwischen versuchen einige Länder wie Spanien, Italien oder Frankreich den Adlerfisch in Aquakultur zu züchten; was die üblichen Problemen bei der Zucht von Raubfischen mit sich bringt (u.a. Verfütterung von Fischmehl, das extra hergestellt werden muss und dadurch die Umwelt belastet; außerdem werden wie üblich Medikamente eingesetzt... ).
Geschmacklich ist der Adlerfisch dem Wolfsbarsch wohl ähnlich: er hat wie dieser ein sehr festes, weißes, zartes Fleisch, das äußerst fettarm ist und entsprechend schonend zubereitet werden sollte, damit es nicht austrocknet.
Ein Glas guten Weißwein dazu und schon hat man mit Sicherheit ein außergewöhnliches, leckeres Abendessen... was ich sicher in der nächsten Zeit mal probieren werde!
(Bilder von der deutschsprachigen Wikipedia)
Dienstag, 10. Februar 2015
Tag 30: Oana geht no....
Heute ist es soweit: einen Monat hab ich schon geschafft mit meinem Projekt365... und es wird jeden Tag leichter; anfangs musste man sich ja gezielt daran erinnern, daß man noch etwas schreiben sollte - inzwischen ist es ein fester Bestandteil meines Tagesablaufes. :-)
Das muß natürlich gefeiert werden ;-) Und so steht jetzt im Moment ein gutes Glas Rotwein vor mir und ich integriere das Thema "Feiern und Alkohol" natürlich in den heutigen Blog, was eigentlich zufällig ist, da ich heute in der FAZ einen erfreulichen Artikel gelesen habe.
In selbigem ging es um das erschreckende Phänomen des Komasaufens, das es ja in meiner Jugend nicht gab. Da hat man zwar mal einen zuviel getrunken und hatte einen in der Krone, aber das gezielte Betrinken gab es nicht. Oder zumindest in meinem Umfeld nicht.
In den letzten Jahren ist dieses Phänomen, gerade unter jungen Männern, immer verbreiteter geworden; begünstigt natürlich auch durch die Tatsache, daß viele Diskotheken (heutige Terminologie: "Club") Flatratesaufen anbieten (fatal, imho). Nun gab es erstmals einen Rückgang bei der Anzahl der Komatrinkern pro Jahr, und zwar einen signifikanten: 2013 sind ca 23300 Kinder und Jugendliche (von 10 bis 19 Jahren -- wobei ich bei "10" schlucken musste!!) im Krankenhaus wegen einer akuten Alkoholvergiftung behandelt worden. Das sind 12,8% weniger wie 2012; was doch einen erheblichen Rückgang darstellt! Erschreckend finde ich allerdings, daß ca. 70% der behandelten noch unter 18 sind!
Der langen Rede kurzer Sinn: gelernt habe ich heute, daß das Komasaufen erfreulicherweise "out" zu sein scheint; bin mal gespannt, was als nächstes bei den Jugendlichen "in" ist... ;-)
Das muß natürlich gefeiert werden ;-) Und so steht jetzt im Moment ein gutes Glas Rotwein vor mir und ich integriere das Thema "Feiern und Alkohol" natürlich in den heutigen Blog, was eigentlich zufällig ist, da ich heute in der FAZ einen erfreulichen Artikel gelesen habe.
In selbigem ging es um das erschreckende Phänomen des Komasaufens, das es ja in meiner Jugend nicht gab. Da hat man zwar mal einen zuviel getrunken und hatte einen in der Krone, aber das gezielte Betrinken gab es nicht. Oder zumindest in meinem Umfeld nicht.
In den letzten Jahren ist dieses Phänomen, gerade unter jungen Männern, immer verbreiteter geworden; begünstigt natürlich auch durch die Tatsache, daß viele Diskotheken (heutige Terminologie: "Club") Flatratesaufen anbieten (fatal, imho). Nun gab es erstmals einen Rückgang bei der Anzahl der Komatrinkern pro Jahr, und zwar einen signifikanten: 2013 sind ca 23300 Kinder und Jugendliche (von 10 bis 19 Jahren -- wobei ich bei "10" schlucken musste!!) im Krankenhaus wegen einer akuten Alkoholvergiftung behandelt worden. Das sind 12,8% weniger wie 2012; was doch einen erheblichen Rückgang darstellt! Erschreckend finde ich allerdings, daß ca. 70% der behandelten noch unter 18 sind!
Der langen Rede kurzer Sinn: gelernt habe ich heute, daß das Komasaufen erfreulicherweise "out" zu sein scheint; bin mal gespannt, was als nächstes bei den Jugendlichen "in" ist... ;-)
Montag, 9. Februar 2015
Tag 29: Über Psycho- und Soziopathen
Heute war ich auf einem Seminar zum Thema Mitarbeiterführung. Dabei ging es u.a. auch über die unterschiedlichen Führungstypen. Zwei (negative) davon waren der Psychopath und der Soziopath, wobei der Soziopath über dem Psychopath stand. Als Unterschied zwischen beiden wurde erläutert, daß der Soziopath genauso wäre wie der Psychopath, er aber ein Gewissen hat (quasi: er weiß, daß er sich sch* verhält und fühlt sich deswegen schlecht ;-)).
Das hat mich jetzt doch beschäftigt und ich wollte wissen, ob diese Beschreibung den beiden Begriffen wirklich gerecht wird und ob das Gewissen der einzige Unterschied zwischen den Typen ist. Also habe ich mir die Zeit genommen, darüber zu recherchieren und herausgefunden, daß die Beschreibung schon SEHR vereinfachend war und somit nicht unbedingt korrekt. (Aber gut, man muß bedenken, daß die Unterschiede in den Wesenszügen eines Psycho- und eines Soziopathen nicht Thema des Seminars waren ;-)).
Nun wie ist es also? Das Gewissen ist in der Tat ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Typen. Ein ebenso wesentlicher Punkt, der beide unterscheidet, ist die Tatsache, daß ein Soziopath nicht in der Lage ist, Beziehungen freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Natur zu anderen einzugehen (bzw. zu halten); das kann der Psychopath durchaus (auch wenn sie bei ihm ausnutzender Natur sind). Desweiteren kann sich ein Soziopath in keinster Weise in andere hineinversetzen, er kann also entsprechend auch nicht abschätzen, welche Folgen sein Handeln haben kann. Der Psychopath weiß dies durchaus, ignoriert aber die Interessen anderer bewußt, weil sie ihm einfach egal sind. Ein Psychopath hat zudem ein deutlich übersteigertes Selbstwertgefühl und schätzt andere gering (was auch als Narzissmus bezeichnet wird). Der Psychopath neigt auch zu sehr impulsivem, manipulativem Verhalten -- dieser Wesenszug ist beim Soziopathen nicht zwangsweise festzustellen.
Das sind laut diversen Quellen die zentralen Unterschiede beider Persönlichkeitstypen; ... führen lassen möchte ich mich allerdings weder vom einen noch vom anderen ;-)
Das hat mich jetzt doch beschäftigt und ich wollte wissen, ob diese Beschreibung den beiden Begriffen wirklich gerecht wird und ob das Gewissen der einzige Unterschied zwischen den Typen ist. Also habe ich mir die Zeit genommen, darüber zu recherchieren und herausgefunden, daß die Beschreibung schon SEHR vereinfachend war und somit nicht unbedingt korrekt. (Aber gut, man muß bedenken, daß die Unterschiede in den Wesenszügen eines Psycho- und eines Soziopathen nicht Thema des Seminars waren ;-)).
Nun wie ist es also? Das Gewissen ist in der Tat ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Typen. Ein ebenso wesentlicher Punkt, der beide unterscheidet, ist die Tatsache, daß ein Soziopath nicht in der Lage ist, Beziehungen freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Natur zu anderen einzugehen (bzw. zu halten); das kann der Psychopath durchaus (auch wenn sie bei ihm ausnutzender Natur sind). Desweiteren kann sich ein Soziopath in keinster Weise in andere hineinversetzen, er kann also entsprechend auch nicht abschätzen, welche Folgen sein Handeln haben kann. Der Psychopath weiß dies durchaus, ignoriert aber die Interessen anderer bewußt, weil sie ihm einfach egal sind. Ein Psychopath hat zudem ein deutlich übersteigertes Selbstwertgefühl und schätzt andere gering (was auch als Narzissmus bezeichnet wird). Der Psychopath neigt auch zu sehr impulsivem, manipulativem Verhalten -- dieser Wesenszug ist beim Soziopathen nicht zwangsweise festzustellen.
Das sind laut diversen Quellen die zentralen Unterschiede beider Persönlichkeitstypen; ... führen lassen möchte ich mich allerdings weder vom einen noch vom anderen ;-)
Sonntag, 8. Februar 2015
Tag 28: Klein, kleiner, Gröde...
Über einen Film bin ich heute auf die Halligen gekommen; über ein paar Ecken im Internet bin ich dann auf Gröde gestoßen, einer der Halligen. Wer's nicht weiß: die Halligen sind die Inseln in der Nordsee vor Deutschland/Dänemark; diese sind kleine, nur wenig geschützte Marschinseln, die auch gern mal komplett überflutet werden ("Land unter"). Die oftmals wenigen festen Bauten (Häuser etc.) befinden sich dabei auf aufgeschütteten Warften, die dann noch aus dem Meer herausragen bei Fluten.
Insgesamt gibt es 10 Hallige, 7 davon sind bewohnt. Eine der letzteren ist eben Gröde. Gröde ist eine der kleineren Halligen und hat nur 9 Einwohner. Diese sind aber als eigenständige Gemeinde organisiert, was der Hallig die Topposition bei den kleinsten Gemeinden Deutschlands eingebracht hat: kleiner ist keine.
Einen Gemeinderat gibt es allerdings nicht: wenn etwas zu beschließen ist, treffen sich alle Neune in Rahmen einer Gemeindeversammlung. Der bebaubare Grund (Salzwiesen mit Schafen drauf) gehört mehr oder weniger allen und sie bewirtschaften ihn im Rahmen einer Allmendewirtschaft. Ansonsten gibt es noch Einnahmen über den Tourismus -- immerhin vermietet jeder Gröder ein oder mehrere Zimmer als Ferienwohnung an Touristen. Autos gibt es dort selbsterklärenderweise keine. Bei Flut ist die Insel per Schiff, bei Ebbe per Pferdekutsche erreichbar. Lebensmittel liefert einmal die Woche ein Schiff an... und es gibt (wohl v.a. für die Touris, die anscheinend in größer Anzahl dort sind), einen kleinen Kiosk.
Aufgrund der geringen Einwohnerzahl ist Gröde seit Jahren die Gemeinde, die bei Wahlen (eigenständiger Wahlbezirk!) als erstes ein Ergebnis vermeldet. ;-) Dort müßte man mal Wahlhelfer sein....
Insgesamt gibt es 10 Hallige, 7 davon sind bewohnt. Eine der letzteren ist eben Gröde. Gröde ist eine der kleineren Halligen und hat nur 9 Einwohner. Diese sind aber als eigenständige Gemeinde organisiert, was der Hallig die Topposition bei den kleinsten Gemeinden Deutschlands eingebracht hat: kleiner ist keine.
Einen Gemeinderat gibt es allerdings nicht: wenn etwas zu beschließen ist, treffen sich alle Neune in Rahmen einer Gemeindeversammlung. Der bebaubare Grund (Salzwiesen mit Schafen drauf) gehört mehr oder weniger allen und sie bewirtschaften ihn im Rahmen einer Allmendewirtschaft. Ansonsten gibt es noch Einnahmen über den Tourismus -- immerhin vermietet jeder Gröder ein oder mehrere Zimmer als Ferienwohnung an Touristen. Autos gibt es dort selbsterklärenderweise keine. Bei Flut ist die Insel per Schiff, bei Ebbe per Pferdekutsche erreichbar. Lebensmittel liefert einmal die Woche ein Schiff an... und es gibt (wohl v.a. für die Touris, die anscheinend in größer Anzahl dort sind), einen kleinen Kiosk.
Aufgrund der geringen Einwohnerzahl ist Gröde seit Jahren die Gemeinde, die bei Wahlen (eigenständiger Wahlbezirk!) als erstes ein Ergebnis vermeldet. ;-) Dort müßte man mal Wahlhelfer sein....
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